DER GARTEN DES FRIEDENS
DER FRIEDE SEI MIT DIR

Friede kommt, wenn wir - Du und ich - Frieden im eigenen Herzen tragen. Das ist eine schwere und lebenslange Aufgabe. Sie ist unpopulär, unspektakulär, bringt kein Geld oder Ansehen und ist darüber hinaus noch anstrengend. 


Weil wir das alle wissen, delegieren wir diese Aufgabe an unsere Parteien, Regierungen, Staatsmänner oder Kirchen. Die sollen es richten. Aber wie könnte denen gelingen, was uns auch nicht gelingt? Haben Sie sich denn ein friedvolles Herz erkämpft? Es sieht nicht so aus, sonst wäre unsere Erde in einem besseren Zustand. Laßt uns darum aufhören mit der Hoffnung, dass andere es für uns tun. Wenn wir eine friedlichere Welt und ein friedlicheres Leben im Kleinen und Großen haben wollen, müssen wir selbst darum ringen.
 
Der „Garten des Friedens” soll dazu einen kleinen Beitrag leisten. Wir laden alle Besucher des Chiemgaus dazu ein, den  „Garten des Friedens” zu besuchen. Der Garten liegt auf einer Anhöhe über dem Chiemsee von Breitbrunn nach Gstadt fahrend, auf der rechten Seite. Von dort aus hat man auch einen wunderbaren Blick auf die Fraueninsel und das Alpenpanorama.
 
Der Garten ist für jeden frei zugänglich und soll zum Nachdenken, zur Ruhe und Selbstbesinnung einladen. 

 

 

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  • Leben lernen

     

    Von der Sonne lernen
    zu wärmen,
    von den Wolken lernen,
    leicht zu schweben,
    von dem Wind lernen,
    Anstöße zu geben,
    von den Vögeln lernen,
    Höhe zu gewinnen,a
    von den Bäumen lernen,
    standhaft zu sein.

     

  • Von den Blumen
    das Leuchten lernen,
    von den Steinen
    das Bleiben lernen,
    von den Büschen im Frühling
    Erneuerung lernen,
    von den Blättern im Herbst
    das Fallenlassen lernen,
    vom Sturm
    die Leidenschaft lernen.

  • Vom Regen lernen,
    sich zu verströmen,
    von der Erde lernen,
    mütterlich zu sein,
    vom Mond lernen,
    sich zu verändern,
    von den Sternen lernen,
    einer von vielen zu sein,
    von den Jahreszeiten lernen,
    daß das Leben
    immer von neuem beginnt…

    Ute Latendorf